Deutsche Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank sanierte das Gebäude der Hauptverwaltung in Baden-Württemberg in der Marstallstrasse 3 in Stuttgart

Projektdaten

Auftraggeber / Bauherr Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
Architekt Beyss Architekten GmbH, Bonn
Leistungszeit / Bauzeit 10/2014 bis 06/2018 / 06/2017 bis 10/2019
Leistung Anlagengruppen KG 220/440/450/460
Leistungsphasen LP1 - LP4
Auftragsvolumen 4,4 Mio. €
Projektbeschreibung

Die Deutsche Bundesbank sanierte das Gebäude der Hauptverwaltung in Baden-Württemberg in der Marstallstrasse 3 in Stuttgart. Die Sanierung sollte unter Berücksichtigung nachstehender denkmalgeschützter Bereiche erfolgen:

 

-  das Äußere mit Fassaden, Portikus und Walmdach

-  die Eingangshalle und sämtliche Treppenhäuser

-  der Lastenaufzug des Küchentreppenhauses und des Tresors

-  die beiden großen Besprechungsräume

-  die Büroräume mit dem Mittelflur

-  die kassettierten Holztüren mit Beschlägen

-  die Konstruktion der Dächer, Decken und Stützen

 

Nachstehende Anforderungen der deutschen Bundesbank an die Nutzung des Gebäudes wurden bei der technischen und brandschutztechnischen Sanierung der Hauptverwaltung berücksichtigt:

-    Anordnung von Konferenz- und Veranstaltungsräumen im EG

-    Verlagerung des Casinos, des Gästezimmerns und der Küche

-    Anordnung von WC’s für den Veranstaltungsbereich im UG

-    Anordnung der Lagerräume für die Küche im UG

-    Schaffung von neuen Büroflächen im 3.OG

-    Neuordnung des gesamten UG einschl. der Technikflächen

-    Erschließung neuer Technikflächen im Dachgeschoss

 

Das Gebäude besteht aus 5 Vollgeschossen, einem Zwischengeschoss sowie dem Dachgeschoß. Die für die rd. 200 Mitarbeiter erforderlichen Arbeitsplätze entstehen in den Obergeschossen 1 bis 3. Die Bürostruktur gliedert sich insbesondere im 3.OG in Open-Space und in den anderen Etagen in Büroeinheiten für 1 bis 3 Mitarbeiter. Zur Gewährleistung der geforderten Flexibilität in der Anordnung der Büros wurden die elektrischen und datentechnischen Komponenten in überwiegend durchlaufenden Brüstungskanälen angeordnet. Im EG erfolgte die Anordnung eines Konferenzbereiches mit flexibler Aufteilung der Konferenzräume getrennt für 8 und 12 Teilnehmer oder zusammengelegt für >20 Teilnehmer sowie ein unterteilbarer Veranstaltungsraum für bis rd. 150 Teilnehmer.

Die im EG neu angeordnete Kantine mit Speiseraum für rd. 120 Sitzplätze, einer Cafeteria sowie einem abgetrennten Essraum für Gäste wurde so konzipiert, dass er mit einem Bereich für Außengastronomie erweitert werden kann.

 

Folgende wesentliche technische Anlagen wurden geplant:

  • NEA 550 kVA
  • Elektro- und Datenunterverteiler flächendeckend
  • Brandmelde flächendeckend
  • Datenports rd. 800 Stk.
  • Beleuchtung flächendecken mit LED
  • Fassadenbeleuchtung
  • 4 Aufzüge
  • BOS
  • Kameraüberwachung

 

Wesentliche Parameter zum Bauvorhaben:

  • Planung ab 10/2014 bis 06/2018, Ausführung brandschutztechnische Maßnahmen ELT 06/2017 bis 10/2019
  • beplante Kostengruppen/Gewerke: KG 220|440|450|460
  • beauftragte Leistungsphasen HOAI: 01 – 04, Umsetzung der brandschutztechnischen Maßnahmen HOAI: 05 - 08
  • Kosten der bearbeiteten Technik Gewerke netto 4,4 Mio €, Ausführung brandschutztechnischer Vorabmaßnahmen netto 320.tsd. €
  • HNF m²: ca. 8.500
  • Denkmalgeschütztes Gebäude