Erweiterung des Tanklagers der Flugbetriebsstoffversorgung

Aus Kapazitätsgründen wurde im Westen des Airportgeländes das Kerosin-Tanklager erweitert.
Die Anlieferung des Flugturbinenkraftstoffs erfolgt zum einen über eine Pipeline, zum anderen über Eisenbahnkesselwagen und Tankwagen.

Projektdaten

Auftraggeber / Bauherr Flughafen München GmbH
Leistungszeit / Bauzeit 2007-2008, 2008-2010
Leistung Anlagengruppen Elektrotechnik, MSR, Leittechnik
Leistungsphasen LP1-LP8
Auftragsvolumen 1.2 Mio. €
Projektbeschreibung

Aus Kapazitätsgründen wurde im Westen des Airportgeländes das Kerosin-Tanklager erweitert. Die Anlieferung des Flugturbinenkraftstoffs erfolgt zum einen über eine Pipeline, zum anderen über Eisenbahnkesselwagen und Tankwagen. Damit künftig auf der zweigleisigen Anlage pro Gleis ein kompletter Güterzug entladen werden kann, wird die Anlage um 210 m auf 500 Meter verlängert. Die Gleiswannen, auf denen die Schienen montiert werden, sind flüssigkeitsdicht, damit im Falle eines Falles kein Kerosin ins Erdreich sickern kann. Auch die Leitungen zu den Tankbehältern sind doppelwandig und werden permanent auf Dichtheit überprüft. Die Sammelleitung von den Waggons zur Pumpstation liegen in dichten Betontrögen.

Aus Platzgründen wurden alle elektrotechnischen Komponenten wie z. B. die Niederspannungshauptverteilung (NN und AEV), SPS, FU, etc. in einem fabrikfertigen Container installiert.

Für die gesamte Steuerungstechnik der Pumpen, Schieber, Entladearme, Gasabscheider, Feinfilter, Mengen/Durchflussmessung, Filterwasserabscheider, Not-Aus, Lecküberwachung, etc. wurde eine neue SPS-Unterstation vorgesehen, die in das vorhandene Prozessleitsystem integriert wurde.

Nach Abschluss der KWG-Entladeanlage wurde die alte SPS der Feuerlöscheinrichtung durch eine neue, fehlersichere SPS ersetzt und die Leitwarte entsprechend erweitert. Die Anlage in EEX-Ausführung wurde unter strenger Begleitung des TÜV Nord errichtet. Zwei weitere Ausbau-Lose stehen im Tanklager noch aus.

 

Die elektrotechnische Ausrüstung ist in einem fabrikfertigen Container untergebracht. Dieser beinhaltet alle notwendigen Stark-, Schwachstrom und Regelungstechnischen (SPS) Komponenten. Die Steuerung der Entladeanlage wurde in das vorhandene Prozess-Leitsystem implementiert.

 

Wesentliche Parameter zum Bauvorhaben:

 

  • Gesamtbaukosten in Euro (brutto): 6.16 Mio. €

  • Kosten der bearbeiteten Technik Gewerke (brutto): 1.2 Mio. €