Managementgebäude GRÜNENTHAL GmbH

Mit dem Ziel der Bündelung aller wesentlichen Betriebszweige beabsichtigt die Firma Grünenthal am Stammsitz in Aachen den Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes, dem sogenannten Managementgebäude.

Projektdaten

Auftraggeber / Bauherr Grünenthal GmbH - Herr Thorsten Rasche
Architekt Pape Architekturbüro - Frau Eva Maria Pape
Leistungszeit / Bauzeit Projekt wurde nicht realisiert
Leistung Anlagengruppen Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, Kältetechnik, Elektro- und Datentechnik (einschl. BMA und EMA), Fördertechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
Leistungsphasen LP1-LP4, LP6+LP7
BGF 17.700 m²
Projektbeschreibung

Mit dem Ziel der Bündelung aller wesentlichen Betriebszweige beabsichtigt die Firma Grünenthal am Stammsitz in Aachen den Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes, dem sogenannten Managementgebäude. In zwei Bauabschnitten sollen jeweils Arbeitsplätze für 300 Mitarbeiter sowie der Geschäftsführung entstehen. Das Architektonische Konzept sieht ein großzügiges Foyer als Empfangsbereich für Besucher, einen klimatisierten Konferenzbereich für 30 bis 40 Personen, ergänzt mit 5 weiteren kleinen Besprechungsräumen, repräsentative Geschäftsführer­bereiche sowie eine Bürostruktur bestehend aus Open-Space und Kombi-Büros vor.

Die vom Kunden geforderten Eigenschaften

  • Errichtung zukunftsorientierender und innovativer Arbeitsplätze mit optimalen Anforderungen an die Behaglichkeit
  • Berücksichtigung der Belange eines umweltschonenden und energiesparenden Bauens
  • Entwicklung innovativer und wirtschaftlicher Gebäudekonzepte mit dem Ziel eines wirtschaftlichen Betriebes wurden durch folgende Maßnahmen erfüllt:
  • thermische Raumsimulationen zu diversen Anlagenkonzepten
  • Planung aller Maßnahmen zur zeitlich getrennten Errichtung von BA 1 und BA 2
  • Wärmeversorgung aus dem bestehenden Heizhaus mit Fernwärme
  • Regelung der zur flexiblen Raumaufteilung im Raster angeordneten Heizflächen über Bus in Abhängigkeit der Präsenz im Raum
  • Fußbodenheizung im Foyer dient auch der Raumkühlung im Sommer
  • Wandheizung im Bereich der Geschäftsführerbüros mit natürlicher Raumluftfeuchteregulierung über Lehmwände
  • natürliche Lüftung der Fassaden orientierten Büros
  • mechanische Be- und Entlüftung der Büromittelspangen und Besprechungsräume
  • Einsatz von Lüftungsgeräten mit hocheffizienter WRG
  • Einsatz von Deckenkühlsegeln in allen Bereichen zur Schallabsorption mit Perforation, ebenfalls über Präsenzmelder im Büroraum bedarfs abhängig geregelt
  • Abschaltung der Heiz- und Kühlfunktion bei geöffnetem Fenster (Fensterkontakt)
  • flexible Installation der Versorgungsmedien innerhalb des Doppel- und Hohlraumbodens


Für die vertikale Erschließung wurde innerhalb des gebäudehohen Foyers eine Aufzugsgruppe bestehend aus drei repräsentativen Panoramaaufzügen geplant.