Neubau Irena-Sendler-Schule

Komplette Neugestaltung der Schulliegenschaft durch Errichtung von zwei Neubauten (einschl. integrierter Sporthallen), Errichtung in Bauabschnitten bei laufendem Betrieb.

Projektdaten

Auftraggeber / Bauherr SBH – Schulbau Hamburg / Frau Dubberke
Architekt Sander Hofrichter Architekten Partnerschaft, Herr Carsten Sälzer
Leistungszeit / Bauzeit 2013 - 2019
Leistung Anlagengruppen Sanitär / Heizung / Lüftung / Stark- und Schwachstromtechnik / Förderanlagen / Küchentechnik / Labortechnik / Gebäudeautomation
Leistungsphasen LP1 - LP8
Auftragsvolumen ca. 6,5 Mio €
BGF ca. 14.000 m²
Projektbeschreibung

Die Irena-Sendler-Schule (ISS) ist eine Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe. Die Schule liegt eingebettet auf dem ca. 42.000 m² großem Grundstück.
Der Gebäudebestand ist geprägt von 1-2 geschossigen Pavillons aus den 1950er und 60er-Jahren. In den 1970er Jahren wurden das 4-geschossige Hauptgebäude sowie weitere zentrale Gebäude ergänzt. Neueren Datums sind die Dreifeld-Sporthalle sowie einige Außensportflächen. Insgesamt präsentiert sich der Gebäudebestand sehr heterogen und baulich in keinem guten Zustand. Die ISS wird momentan stufenweise zur Ganztagsschule ausgebaut.
Aufgrund des schlechten Bauzustandes und der nicht mehr zeitgemäßen Gesamtanlage wurde zugunsten eines Neubaus entschieden.
Die Neubauten werden als nahezu gleich große Baukörper auf fast quadratischen Grundrissen, die im Zentrum des Grundstückes platziert und über einen gemeinsamen Schulhof verbunden werden, geplant. Zusammen mit der südöstlich gelegenen Dreifeldsporthalle bilden die drei Baukörper ein städtebauliches Gesamtensemble. Innerhalb der Gebäude erfolgt die Aufteilung der Unterrichtsflächen in Kompartments, die traditionell erforderlichen Flurflächen als reine Erschließungsflächen (notwendige Flure) entfallen damit. Vielmehr sind jeder Jahrgangsstufe größere offene Bereiche zugeordnet, die gleichzeitig Erschließungsfläche und variabel nutzbare Fläche sind.
Die Umgestaltung der Liegenschaft soll in drei Bauabschnitten (bei laufendem Betrieb) realisiert werden.

Haus A
Im Haus A sind neben den Klassenräumen die Arbeitslehreräume, die Kunsträume, der gesamte Lehrerbereich mit Lehrerzimmer und Nebenräumen, sowie der großen zentrale Lern- und Medienbereich mit Bibliothek/Mediathek angeordnet.


Haus B
Haus B enthält neben den zentralen Einrichtungen wie Verwaltungsbereich, Mensa mitsamt Küche, Aula im Gebäude integrierte Sportflächen (einschl. der erf. Nebenräumen), die Naturwissenschaftlichen Fachräume, die Unterrichts- und Übungsräume für Musik und Darstellendes Spiel, die Lehrküche sowie reine Klassenräume-

Die Neubauten werden in den Teilen, die für die Nutzung durch die Öffentlichkeit vorgesehen sind, entsprechend den Vorgaben der DIN 18040-1 (Barrierefreies Bauen, Teil 1: Öffentliche zugängliche Gebäude) ausgeführt. Beide Häuser  erhalten behindertengerechte Aufzüge, die alle Geschosse anfahren (Ausnahme: Untergeschosse mit Technikflächen).