Neubau eines Hösaalzentrums

Neubau eines Hörsaalzentrums mit Hörsälen und Seminarräumen für 4200 Studenten inkl. eines Labors und einer Physikvorbereitung an der Classenstraße in Aachen.

Projektdaten

Auftraggeber / Bauherr BLB NRW AC / Frau Nikola Herzberg
Architekt schmidt / hammer / lassen architekts
Leistungszeit / Bauzeit 2009, 2012 + 2013 (Abgeschlossen)
Projektbeschreibung

Planung der Gewerke Sanitär, Sprinkler, Heizung, Lüftung, Kälte, Elektrotechnik, Brandmeldetechnik, ELA Anlage, Blitzschutz, Aufzüge, MSR und zentrale Leittechnik für den Neubau des Hörsaalzentrums Classenstraße in Aachen. Das Gesamte Gebäude ist eine Versammlungsstätte nach MVStättV2005.
Im Rahmen eines Hochschulmodernisierungsprogramms wird ein neues Hörsaalzentrum in Aachen errichtet. Das Gebäude verfügt über 11 Hörsäle (von 200-1000 Personen), sowie 16 Seminarräume (je 40 Personen), sowie eine große Pausenhalle mit Cafeteria und eine Chemie und Physikvorbereitung. In den drei großen Hörsälen sind Bühnen geplant, welche für Vorträge jeglicher Art vorgesehen sind. Die Lichtszenen werden entsprechend der Nutzung geschaltet und sind so angeordnet, dass trotz Bühnenbeleuchtung die Möglichkeit der Filmaufnahmen von Präsentationen besteht.
Die Chemievorbereitung verfügt über ein Labor.
Das gesamte Gebäude erhält eine Lüftungsanlage mit ca. 150.000m3/h Luftmenge. Die Hörsäle und Seminarräume erhalten, entsprechend der Simulation, Kühldecken und Wände. Die Kälteerzeugung findet auf dem Dach mittels 3 Kältemaschinen statt.
Die Beheizung des gesamten Gebäudes wird über einen Fernwärmeanschluss aus dem Netz der RWTH Aachen realisiert. Nach der Übergabestation erfolgt eine Aufteilung auf die statischen Heizkörper in den Hörsälen, Seminar-räumen und der Pausenhalle, der Fußbodenheizung in der Pausenhalle sowie der Anbindung an die Lüftungszentrale.
Die Fußbodenheizung übernimmt die Funktionen des Heizens im Winter und des Kühlens im Sommer.
Das gesamte Gebäude wird mit einer EIB gesteuerten Beleuchtungsanlage in T5 und LED ausgestattet. Die Steuerungen erfolgen in den Hörsälen mittels Tableaus und in den restlichen Räumlichkeiten über Präsenzmelder.
Als sicherheitstechnische Einrichtungen sind eine Sicherheitsbeleuchtung (3h), eine Netzersatzanlage, eine Brandmeldeanlage, eine Alarmierungsanlage nach 0833 sowie eine Sprinklerung vorgesehen.
Die Blitzschutzanlage wurde auf Grundlage der Blitzschutzklasse 2 projektiert.
Die Behindertengerechtigkeit wird über 4 im Gebäude verteilte Aufzüge, sowie 6 ausgestattete Behinderten WCs realisiert.
Die gesamte Steuerung der haustechnischen Anlagen erfolgt über die MSR und die in den Liegenschaften der RWTH existierende zentrale Leittechnik, welche die gesamten Störmeldungen aus den haustechnischen Gewerken aufnimmt, realisiert.
Der Nachweis nach ENEV ist entsprechend erbracht, wenn in der Haustechnik ein Fernwärmeanschluss vorgesehen ist. In diesem Projekt wurde zusätzlich die LED Technologie sowie eine WRG mit über 75% eingesetzt.