Umbau und Erweiterung der Kinderklinik Worms

Innerhalb des Klinikum Worms sollen drei Ebenen der Kinderklinik erweitert werden und innerhalb von zwei  Bestandsebenen eine Anpassung an die geänderte Nutzung vorgenommen werden.

Projektdaten

Auftraggeber / Bauherr Sander Hofrichter Architekten Partnerschaft Generalplaner / Klinikum Worms GmbH - Herr Haas
Architekt Sander Hofrichter Architekten Partnerschaft, Herr Petroschka
Leistungszeit / Bauzeit 9-2011 bis 9-2014 (1 Jahr Unterbrechung) / ab 8-2014
Leistung Anlagengruppen Sanitär-, Heizungs-,Kälte-,Lüftungs- und MSR-Technik, Medizinische Gasversorgung
Leistungsphasen LP1 - LP9
Auftragsvolumen brutto 7,35 Mio €
BGF 8.900 m²
Projektbeschreibung

Der jetzige Standort des Klinikum Worms wurde 1981 in Betrieb genommen und wird seit dem Jahr 2000 als gemeinnützige GmbH unter der kommunalen Trägerschaft der Stadt Worms geführt. Das Klinikum dient in Rheinland-Pfalz als Schwerpunktversorger und verfügt laut Krankenhausplan über 544 Betten (Stand 31.12.2007).
Das Klinikum gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.
Innerhalb des Klinikum Worms sollen drei Ebenen der Kinderklinik erweitert werden und innerhalb von zwei  Bestandsebenen eine Anpassung an die geänderte Nutzung vorgenommen werden.
Die Kinderklinik befindet sich im Süden des Klinikums und ist an das Haupthaus angeschlossen. Der Zugang erfolgt auf Ebene 0 über den Eingang des Haupthauses und die Notaufnahme.  Ein  direkter Zugang zur Kinderklinik von außen befindet sich unterhalb der Liegendkrankenvorfahrt auf Ebene -1.
Die Wöchnerinnenstation befindet sich noch auf Ebene 8 im Haupthaus. Von der Wöchnerinnenstation zur Kinderstation benötigt man derzeit 10 min.
Für die künftige Nutzung werden Kinderkrankenpflege, Kinderintensivpflege, Wöchnerinnenstation und Gynäkologie räumlich zusammenhängend angeordnet.
Im Neubau Ebene -1 wird künftig die Wöchnerinnenstation/ Gynäkologie mit Brustzentrum angeordnet. Die Gynäkologie erhält 12 1-Bett- und 12 2-Bettzimmer. Die Flächen des Neubaus und der Bestandsebenen im EG und 1.OG erhält die Kinderklinik mit  insgesamt 46 1-Bett-, 20 2-Bett-, 6-Isolier- und 9 Intensivbetten. Das 2.OG wird vorerst nicht ausgebaut und dient als künftige Platzreserve. Das 3.OG ist mit rd. 400 m² als Lüftungszentrale vorgesehen.  
Alle Zimmer sind mit angrenzender Nasszelle geplant. Die Zimmergrößen lassen flexible Nutzungen zu. So können alle Zimmer auch als Mutter-Kind-Zimmer genutzt werden.

Die Versorgung der neuen Stationen im Alt und Neubau erfolgt im Wesentlichen über die bestehenden haustechnischen Anlagen. Das Sanitär- und Heizungssystem sowie die Versorgungsstränge der med. Gase werden in die bestehende Zentralversorgung eingebunden. Ebenso die elektrische Energieversorgung und Sicherheitsstromver-sorgung. Für die Lüftung und Kälte werden neue zentrale Anlagen errichtet. Im Zuge der Erweiterung erfolgt auch die bauliche Trennung der NSHV in NSHV-AV und NSHV-SV. Die neue BMA wird in den Anlagenverbund des Klinikum eingebunden.