HNO-/Augenklinik, Breitfuß 1. Bauabschnitt - Uni Freiburg

Umbau und Sanierung der HNO- / Augenklinik Universität Freiburg, Breitfuß 1. Bauabschnitt

Projektdaten

Auftraggeber / Bauherr Vermögen und Bau Baden-Württemberg Universitätsbauamt Freiburg / Herr Kremp
Architekt Sander Hofrichter Architekten Partnerschaft, Frau Wesch
Leistungszeit / Bauzeit 2008 - 2012
Leistung Anlagengruppen Sanitär-, Heizungs-, Kälte-, Lüftungs- und MSR-Technik, Medizinische Gasversorgung
Leistungsphasen LP 2 - LP 8
Auftragsvolumen 14 Mio. €
BGF 6.300 m²
Projektbeschreibung

Das 1964 fertiggestellte Objekt gliedert sich in den zweigeschos-
sigen „Breitfuß“ mit Anmeldung, Untersuchung, Laborbereich, allgemeinem Operationszentrum, Behandlung und Ambulanzen sowie in ein neungeschossiges Hochhaus mit Bettenzimmern, Pflegestationen und Operationsbereichen. Das Gebäude ist unterkellert und verfügt über drei Installationsgeschosse. Nach der bereits im Zeitraum von 1993 bis 1998 erfolgten Sanierung des Hochhauses wurde nun der Breitfuß im 1. Bauabschnitt mit insgesamt 3.000 qm Nutzfläche saniert. Die völlig veralteten haustechnischen Anlagen wurden für die Ebenen des Breitfußes komplett rückgebaut.

 

Die Eingriffe erfolgten unter Beachtung des weiteren Betriebs des sich darüber in Nutzung befindlichen Hochhauses, des 1. bzw. 2. Bauabschnittes, der Zentralanlagen im UG, eines ebenfalls im UG befindlichen automatischen Warentransportsystems sowie des vorgelagerten OP-Containers. Um die Funktionsbereiche für den Zeitraum der Arbeiten auslagern zu können, wurde in unmittelbarer Nähe des Gebäudes ein provisorischer Auslagerungscontainer geplant und errichtet.

Im Untergeschoss wurde als vorgezogene Maßnahme ein Serverraum geplant und errichtet. Im Rahmen der Sanierung wurden neben den Nutzebenen im Erd- und Hauptgeschoss, der kompletten Erneuerung der Lüftungstechnikzentrale im 1. Installationsgeschoss auch die Grundleitungen außerhalb und im Gebäude, die Trinkwasserhauptverteilung und Feuerlöschhydrantenanlage erneuert. Das Kälte- und Heizungssystem sowie die Versorgungsstränge der med. Gase galt es in die bestehende Zentralversorgung einzubinden.