Neubau zentrale Konfektionierung

Neubau für die Konfektionierung von Arzneimitteln auf dem Werksgelände der Grünenthal GmbH in Aachen.

Projektdaten

Auftraggeber / Bauherr Grünenthal GmbH - Herr Hegewald
Architekt Herr Köhler, Herr Schneider
Leistungszeit / Bauzeit 2002; 2004-2005 (Abgeschlossen)
Leistung Anlagengruppen Sanitär-,Heizungs-,Lüftungs-,Kälte-, Sprinklertechnik, Elektro- und Datentechnik (incl. BMA und EMA), Reinmedien
Leistungsphasen LP3 – LP9
BGF 13.840m²
Projektbeschreibung

Neubau für die Konfektionierung von Arzneimitteln auf dem Werksgelände der Grünenthal GmbH in Aachen.
Der Neubau besteht aus Gebäude 604 (Verpackungshalle), Gebäude 608 (Zwischenbau) und Gebäude 603 (Trafostation). Der Gebäudeteil 608 schließt direkt an der Südostfassade des bestehenden Logistikgebäudes (Geb. 601/602) an.

Zwischenbau Gebäude 608:

Der Zwischenbau hat eine Fläche von 6.450 m² (UG: 1.700m², EG: 2.000m², 1.OG: 1.650m², 2.OG: 1.100m²) und beinhaltet im wesentlichen folgende Funktionen: Anbindung an das Logistikgebäude mit Födersystemen, Hausanschlussräume und Technikräume für Sprinkler, Heizung, Lüftung und Reinmedien, Sozialbereich mit Umkleide- und Pausenräumen, Rechenzentrum mit Nebenräumen (späterer Ausbau), Betriebsmittellager, Meisterbüros, Magazin, Werkstatt, Archiv, Labor und Büros.

Verpackungshalle Gebäude 604:

Die Verpackungshalle hat eine Fläche von 7.390m² (EG: 6.150m², OG 1.240m²). Die Halle ist nicht unterkellert, hat aber im Mittelbereich auf voller Länge ein Technikgeschoß auf Höhe + 6,50 m. Belegt ist die Halle mit 19 automatischen Verpackungslinien, davon 13 Linien mit Kopfstationen für die Primärverpackung von pharmazeutischen Produkten. In den Kopfstationen bestehen wegen dem Umgang mit offenen Produkten höhere Anforderungen (E-Bereich). In den Kopfstationen sind Schleusen sowohl für Personal als auch für Material angeordnet. Angefügt an die Kopfstationen sind Sekundär - Verpackungslinien, auf denen die Produkte bis einschließlich Aufpalettierung konfektioniert werden (F-Bereich).

Der Bereich der Kopfstationen ist mit einer begehbaren Decke ausgestattet. Die restlichen Bereiche haben eine nicht begehbare Abhangdecke unterhalb der Fachwerkträger.
Die Verteilung der Lüftung und der Medien zu den einzelnen Versorgungsbereichen erfolgt oberhalb der abgehängten Decke im Bereich der Fachwerkträger.
Die Verteilsysteme und die Technikzentrale wurden so konzipiert, dass eine Erweiterung des Gebäudes um 5 Achsen möglich ist und der Erweiterungsbereiche entsprechend mit dem Bestand verbunden werden kann.